Religionsunterricht

Der Evangelische Religionsunterricht

Fragen, Reden und Nachdenken über Gott und die Welt

Der evangelische Religionsunterricht möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen und befähigen, sich fundiert mit Glaubens- und Lebensfragen auseinanderzusetzen. Er möchte sie bei ihrer Suche nach Orientierung und nach Antworten auf diese Fragen begleiten und unterstützen. Darüber hinaus möchte er die Reflexions- und Dialogfähigkeit sowie die Bereitschaft zum Perspektivwechsel fördern, die für ein friedliches Zusammenleben mit Anderen unabdingbar ist.

Ein wichtiges Ziel besteht zudem darin, Schritt für Schritt das Verständnis religiöser Sprache, religiöser Symbole und künstlerisch-religiöser Ausdrucksformen einzuüben und zu fördern.

Die Schülerinnen und Schüler lernen im Religionsunterricht zentrale Elemente der christlich-jüdischen Kultur Europas kennen, sie begegnen religiösen Traditionen, Riten und Vorstellungen aus unterschiedlichen Kontexten und werden dazu ermuntert, diese kritisch zu reflektieren und zu ihrer eigenen Lebenssituation in Beziehung zu setzen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei neben der christlichen Tradition auch der interreligiöse Dialog und die Beschäftigung mit anderen Lebens- und Glaubensvorstellungen.

Indem der Religionsunterricht wichtige Themen des Lebens, wie die Frage nach dem Lebenssinn, nach Gott, nach verantwortlichem Handeln, nach Liebe, Hoffnung, Schuld, Vergebung aber auch nach Leiden oder dem Umgang mit dem Tod aufgreift, bietet er den Schülerinnen und Schülern wichtige Orientierungshilfen für ihre persönliche Lebensgestaltung. Er leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu einer umfassenden und ganzheitlich orientierten Bildung.

Die Teilnahme am Religionsunterricht ist nicht an eine Kirchenmitgliedschaft gebunden. Das Fach steht allen interessierten Schülerinnen und Schülern offen.

Evangelischer Religionsunterricht am Scholl

– wird derzeit von Frau Kühn, Herrn Trebesius, Herrn Scholz und Frau Franke von Klasse 5 bis

Klasse 12 unterrichtet und kann in der Abiturprüfung als 5. Prüfungsfach gewählt werden.

– dient einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung der Schülerinnen und

Schüler mit der christlichen Tradition sowie mit anderen Religion(en) und Weltanschauungen.

– greift in besonderer Weise auf die reformatorischen Wurzeln Mitteldeutschlands – die Stätten der

Reformation, regionale Traditionen und geschichtliche Erfahrungen – zurück.

– versteht sich als Einladung an alle Schülerinnen und Schüler.

Lernen am anderen Lernort – Exkursionen und Kooperationen

– regelmäßige Projekte zum Thema Globale Gerechtigkeit mit „Eine Welt e.V.Magdeburg“

– Besuche von sozialen und diakonischen Einrichtungen

– gelegentliche Besuche von Ausstellungen und Veranstaltungen (z.B. Kinderkathedraltag)

– Besuche und Gespräche mit Vetretern anderer Religionen

– in Planung: Exkursion nach Wittenberg zu Stätten der Reformation

– Exkursion zu Kirchen und kirchlichen Einrichtungen in Magdeburg

Besonderheiten/Motto/Leitgedanke

Religion – ein starkes Fach