Biologie

Biologie am Scholl

Warum haben Hühner eigentlich keinen Bauchnabel? Wie können Fliegenmaden Kriminologen bei der Aufklärung bestimmter Verbrechen helfen? Warum sehen Geschwister sich manchmal überhaupt nicht ähnlich, obwohl sie dieselben Eltern haben? Diesen und vielen anderen Fragen gehen wir im Laufe der Schuljahre auf den Grund. Auch Experimente haben im Biologieunterricht ihren festen Platz: wir lassen Knetfische abtauchen, Regenwürmer über Papier rascheln (Können die uns eigentlich hören? Wir prüfen das.), beobachten Kartoffelstücken in unterschiedlichen Lösungen, arbeiten mit Federn und Thermometern, sezieren frische Schweineaugen (falls jemand die Möglichkeit hat, welche zu besorgen, bitte mitbringen – wir sind dankbare Abnehmer!) und sind immer offen für eure Ideen. Dabei beachten wir natürlich den Tierschutz und den der Pflanzen. Die können nämlich auch ganz schön spannend sein. Wie, die bewegen sich nicht mal? Na, das müssen wir wohl ausprobieren!
Für weitere aufregende Beobachtungen nutzen wir den Zoo, das „Grüne Labor“ Gatersleben und in der Schule auch digitale Mikroskope. Macht euch mal Gedanken, warum man beim Einkaufen einen Stoffbeutel parat haben sollte. Da landen wir gedanklich ganz schnell bei den Fischen! Und ob vielleicht der Klettverschluss etwas mit der Klette zu tun hat?

Die Naturwissenschaft Biologie ist die Lehre von den Lebewesen. Lebende Systeme werden auf zellulärer Ebene, der der Organismen, Organsysteme und Ökosysteme erläutert. Der Biologieunterricht beginnt gleich in Klasse 5 und kann in Klasse 11/12 als Grund- oder Leistungskurs belegt werden. In der Sekundarstufe I werden Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und natürlich der Mensch und Vorgänge in ihnen genauer beobachtet und beschrieben, um dann z. B. Struktur- und Funktionszusammenhänge ableiten zu können. Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung biologischer Erkenntnisse für das eigene Leben zu beurteilen.

In der Sekundarstufe II werden die Systeme mit selbstständig ausgewählten geeigneten Methoden unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert. Schülerinnen und Schüler werden u. a. befähigt, die Anwendungsmöglichkeiten biologischer Kenntnisse auch unter ethischen Aspekten zu reflektieren und zu bewerten, sowie Perspektiven kritisch zu hinterfragen.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Biologieunterricht grundlegende fachbezogene Kompetenzen: Sachkompetenz (Fachwissen), Erkenntnisgewinnungskompetenz, Kommunikationskompetenz und Bewertungskompetenz.

Das biologische Wissen wird über alle Klassenstufen hinweg anhand fachlicher Basiskonzepte strukturiert und neuer Lernstoff logisch eingeordnet und vernetzt. Folgende Basiskonzepte liegen dem Biologieunterricht zugrunde: Struktur und Funktion, Stoff- und Energieumwandlung, Information und Kommunikation, Steuerung und Regelung und das Konzept individuelle und evolutive Entwicklung.

Link zum Fachlehrplan:

https://www.bildung-lsa.de/informationsportal/unterricht/gymnasium/schulformbezogene_informationen/lehrplan.htm

Wettbewerbe

  • HEUREKA-Wettbewerb „Mensch und Natur“ Kl. 5 – 8 (bundesweit)
  • NAWI-Olympiade Klasse 8 (schulintern)

Lernen am anderen Lernort – Exkursionen, Fachpraktika

  • Kl. 9 Praktikum: Ökosystem Wald
  • Kl. 10 „Grünes Labor“ Gatersleben
  • Kl. 11 Praktikum: Ökosystem See (eigenverantwortliche Organisation und Durchführung, Präsentation der Ergebnisse im Kurs)
  • Zusammenarbeit mit der Uni MD (Institut für Transfusionsmedizin)

Besonderheiten/Motto/Leitgedanke

Was weiß der Geier wirklich? Schwitzen wie ein Schwein? (wie schwitzen die eigentlich?)

Oder doch lieber konservativ: Organismus – Natur – Umwelt